Mit Skulpturstopp soll zur Wissensvermittlung und bewussteren Wahrnehmung von Kunst beigetragen werden; dazu werden Kunstwerke anerkannter zeitgenössischer Künstler in verschiedenen Gemeinden Südostnorwegens aufgestellt.

 

HINTERGUND

Skulpturstopp hat seinen Ursprung in einem Vermittlungsprojekt, das 2007 vom Kunstmuseum in Lillehammer mit Unterstützung der Sparebankstiftelsen DNB durchgeführt wurde. Das Projekt sollte auf Kunst in der lokalen Umgebung außerhalb der traditionellen Kunsteinrichtungen aufmerksam machen. In Verbindung mit diesem Projekt dokumentierte das Kunstmuseum in Lillehammer Kunstwerke in den Provinzen Oppland und Hedmark.

Dabei stellte man fest, dass in den lokalen Gemeindegebieten nur wenig hochwertige Kunst vorhanden war. Inspiriert vom Projekt „Skulpturlandskap Nordland“, bei dem Skulpturen in nordnorwegischen Landschaften errichtet wurden, wünschte sich die Sparebankstiftelsen DNB etwas Ähnliches für Südostnorwegen. Die Stiftung bildete daher eine Arbeitsgruppe bestehend aus Svein Olav Hoff und Birthe M. Selvaag vom Kunstmuseum in Lillehammer, Anders Bjørnsen und Sissel Karlsen von Sparebankstiftelsen DNB sowie der Kuratorin Maaretta Jaukkuri. Diese Arbeitsgruppe entwickelte die Idee zum Projekt „Skulpturstopp“.

PROZESS

Im Herbst 2008 wurde den Gemeinden Vågå, Gran und Sør-Fron in der Provinz Oppland das Angebot gemacht, eine speziell für ihre Gemeinde angefertigte Skulptur von international bekannten Künstlern zu erhalten. Dieses Angebot nahmen sie gerne an. Die Künstler besuchten die Gemeinden und gestalteten ihre Werke, nachdem sie sich mit den Orten vertraut gemacht hatten.

Im Frühjahr 2011 wurde die Skulptur von Dan Graham in Vågå als erste Skulptur des Projekts Skulpturstopp enthüllt.

Die Skulpturstopp-Künstler werden von einem künstlerischen Rat bestehend aus Sune Nordgren, Hanne Beate Ueland sowie Anders Bjørnsen und Birthe M. Selvaag der Sparebankstiftelsen DNB ausgewählt.

 

Skulpturstopp ist ein Geschenk der Sparebankstiftelsen DNB an Gemeinden in Südostnorwegen.

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Kontakt:
post@skulpturstopp.no